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Circle Raft

Eine Woche, die verbindet: Rückblick auf die Kids for Freedom Segelwoche 2026

Vom 11. bis 18. Juli 2026 fand sie wieder statt – die Segelwoche von Kids for Freedom. Kinder aus Österreich 🇦🇹, Deutschland 🇩🇪, Rumänien 🇷🇴, Russland 🇷🇺, der Ukraine 🇺🇦 und der Türkei 🇹🇷 kamen an Bord unserer Segelboote zusammen, um gemeinsam eine Woche zu erleben, die weit mehr war als nur ein Segeltörn: eine Woche des Kennenlernens, des Zusammenwachsens und der Freundschaft – unabhängig von Herkunft, Sprache oder den politischen Realitäten, die zwischen den Heimatländern der Kinder bestehen.

Tag 1 – Ankunft und erste gemeinsame Stunden

Am Samstag, dem 11. Juli, war es endlich soweit: Die Kinder trafen aus ihren jeweiligen Ländern ein und wurden herzlich willkommen geheißen. Nach der Ankunft ging es direkt an Bord. Die Segelboote wurden bezogen, Kojen verteilt, erste Bekanntschaften geschlossen. Auch die Verpflegung für die kommende Woche wurde organisiert und auf die Boote verteilt, sodass alles für die gemeinsame Zeit auf dem Wasser vorbereitet war. Den Abend ließen die Kinder bei einem gemeinsamen Abendessen und einer ausgelassenen Disco ausklingen. Für viele der erste Moment, in dem aus Fremden langsam neue Freunde wurden. Schon an diesem ersten Abend war spürbar, worum es bei Kids for Freedom jedes Jahr aufs Neue geht: Kinder aus völlig unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten kommen zusammen, lernen einander kennen und wachsen im Laufe der Woche zu einer echten Gemeinschaft zusammen. Völkerverständigung wird hier gelebt.

Tag 2 – Auf dem Wasser und die ersten gemeinsamen Töne

Am Sonntag setzte sich die Flotte nach dem Frühstück in Richtung der Bucht von Göbün in Bewegung. Unterwegs gab es einen willkommenen Badestopp im glasklaren Meer, bei dem sich die Kinder bei sommerlichen Temperaturen erfrischen konnten. In Göbün angekommen, wurde ein wichtiger Programmpunkt der Woche eingeläutet: Die erste Probe des Kids for Freedom Songs, der die Gruppe die gesamte Woche über begleiten sollte. Zwischen den ersten gemeinsamen Gesangsversuchen wurde natürlich auch ausgelassen getanzt. Der Tag klang mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen aus. Ein Tag voller Sonne, Wasser und der ersten gemeinsamen Töne, der schon erahnen ließ, wie schnell aus vielen unterschiedlichen Nationen eine Gemeinschaft entstehen kann.

Tag 3 – Circle Raft, Kunst und Tanztraining

Der Montag begann mit einem der Höhepunkte der Woche: Einem Circle Raft mitten im Meer, bei dem alle Boote zusammengebunden wurden und die Kinder gemeinsam ins kühle Nass sprangen. Anschließend ging die Fahrt weiter in die Bucht von Ekincik, wo gleich zwei liebgewonnene Traditionen gepflegt wurden. Zum einen wurde gemeinsam ein Stein bemalt – ein kleines, aber bedeutungsvolles Ritual, das jedes Jahr aufs Neue an die Segelwoche erinnert. Zum anderen wurde intensiv am nationenübergreifenden Tanz gearbeitet, der beim Abschlussfest präsentiert werden sollte. Möglich wurde die professionelle Choreografie durch die großartige Unterstützung des Tombao Tanzstudios und der Tänzerin Ella, die den Kindern mit viel Geduld und Energie die Schritte beibrachte. Ein besonderer Dank gilt auch Ahmet, dem Harbour Master von Ekincik, sowie Doghan, dem Muhtar und Inhaber des Inceler Restaurant, für die überaus herzliche Gastfreundschaft. Es war ein Tag voller Bewegung, Kreativität und neuer Freundschaften.

Tag 4 – Das legendäre Dinghi Race

Der Dienstag stand ganz im Zeichen von Teamgeist und sportlichem Wettbewerb: dem mittlerweile legendären Dinghi Race. Die Crews bildeten dabei teils länderübergreifende Teams und mussten gemeinsam anpacken – von dem Moment an, in dem das Dinghi ins Wasser getragen wurde, bis zur Umrundung einer Boje und der Rückkehr an den Strand. Es war ein Nachmittag voller Einsatz, Lachen und gegenseitiger Anfeuerung, bei dem die Kinder eindrucksvoll unter Beweis stellten, wie gut sie über Sprachgrenzen hinweg als Team funktionieren. Am Abend wurde das schnellste Team feierlich mit einem Pokal ausgezeichnet.

Tag 5 – Weiterreise, Workshops und Generalprobe

Am Mittwoch wurden die Segel gesetzt, und die Flotte segelte weiter zur Sarsala Bucht. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle Sezgin für die freundliche Aufnahme. In der Sarsala Bucht angekommen, erwartete die Kinder ein weiterer abwechslungsreicher Tag voller kreativer und künstlerischer Workshops. Besonders spannend war jedoch die Generalprobe für den Kids for Freedom Song. In diesem Moment, wurde deutlich, wie sehr die Gruppe im Laufe der Woche zusammengewachsen war. Aus vielen einzelnen Stimmen, die noch am Sonntag zaghaft die ersten Töne gesungen hatten, war mittlerweile ein kraftvolles, gemeinsames Lied geworden. Ein schönes Sinnbild für die gesamte Woche.

Tag 6 – Das große Abschlussfest

Den krönenden Abschluss der Woche bildete das Abschlussfest zurück in der Bucht Boynuzbükü. Nach einem festlichen gemeinsamen Abendessen war es endlich soweit: Die Kinder präsentierten stolz die Tanz-Performance, die sie über die gesamte Woche hinweg einstudiert hatten – das Ergebnis harter Arbeit, viel Geduld und noch mehr Spaß. Im Anschluss wurde, wie es mittlerweile Tradition ist, gemeinsam über viele Sprachen hinweg der Kids for Freedom Song gesungen – ein bewegender Moment, der die ganze Woche noch einmal zusammenfasste. Jedes Kind erhielt zur Erinnerung eine Medaille sowie ein Goodie-Bag. Ein ganz besonderer Dank gebührt an dieser Stelle unseren großartigen Unterstützern, ohne die diese Woche nicht möglich gewesen wäre: Kahve Dünyası, South West, Asmira Yachting, Miber Sailing, Most Sailing, TYC Yachting, Anka Yachting, Derya Yachting, Solar Yachting und Mango Yachting.

In der abschließenden Disco wurde noch ein allerletztes Mal ausgelassen gefeiert, bevor sich die Kinder gegenseitig die T-Shirts unterschrieben. So entstanden bleibende Andenken an eine große gemeinsame Zeit.

Ein Fazit, das bleibt

Es war wieder eine wunderbare Woche – eine Woche voller Sonne, Wasser, neuer Freundschaften und unvergesslicher Momente. Eine Woche, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie schnell aus Kindern unterschiedlichster Nationen, Sprachen und Lebensgeschichten eine echte Gemeinschaft entstehen kann. Diese Erfahrung wird noch lange in den Herzen der Kinder – und auch in unseren eigenen – nachwirken.

An dieser Stelle dürfen wir die Landesbetreuerin der rumänischen Kinder selbst zu Wort kommen lassen, die Ihre Eindrücke der Woche schilderte:

Vielen Dank, Kids for Freedom! ❤️

Manche Reisen werden unvergesslich – nicht nur wegen der Orte, die wir besuchen, sondern vor allem wegen der Menschen, die wir kennenlernen, der Freundschaften, die entstehen, und der gemeinsamen Erinnerungen.

Dieses kurze Video zeigt unsere Reise aus unserer eigenen Perspektive – voller Lachen, Abenteuer, Herausforderungen und unvergesslicher Momente, die uns als Gruppe zusammengeschweißt haben.

Ein herzliches Dankeschön an die gesamte Kids for Freedom-Familie für diese wunderbare Möglichkeit, für eure Herzlichkeit und dafür, dass wir Teil von etwas ganz Besonderem sein durften.

Diese Erinnerungen werden uns ein Leben lang begleiten. 💙

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Möglich wurde all das nur durch die Unterstützung unserer großzügigen Spenderinnen und Spender sowie unserer Partnerbetriebe vor Ort. Ihnen allen gilt unser herzlichster Dank. Sie ermöglichen es Kindern Jahr für Jahr, eine Woche zu erleben, die ihr Leben nachhaltig bereichert.